Imbisswagen 
Imbisswagen

Geschichte des Imbisswagens


Die Imbissbude und auch der Imbisswagen haben schon eine sehr lange Tradition. Sie tauchten erstmals auf den Jahrmärkten und Weihnachtsmärkten auf, wo den Besuchern nicht nur die Möglichkeit zum Kauf und Tausch von Waren sowie Vergnügungen geboten werden sollten. Man erkannte nämlich irgendwann, dass man sie mit der Versorgung des leiblichen Wohls länger im Einzugsbereich der Verkaufsstände halten konnte.

Der erste Imbisswagen war ein von Pferden gezogener Leiterwagen. Später brachten amerikanische Einwanderer die Idee mit, die Imbisswagen mit einer Plane zu versehen. Heute ist der Imbisswagen ein selbst fahrendes Nutzfahrzeug, das mit verschiedenen technischen Einrichtungen versehen werden kann. Die einstigen Planen wurden von Aufbauten aus Leichtmetall und diversen Kunststoffen abgelöst.

Der Begriff Imbiss an sich leitet sich aus dem altdeutschen Verb „inbizan“ ab, was nach heutigem Verständnis so viel wie „entbeißen“ bedeutet. Im wörtlichen Sinne ist mit Imbiss also ein Bissen bzw. ein Happen gemeint. In den Anfangszeiten umfasste das Angebot der Imbisswagen auch nur den schnellen Happen für Zwischendurch. Inzwischen hat sich die Technik so weiter entwickelt, dass die Betreiber der Imbisswagen dort komplette kleine Mahlzeiten zubereiten können.

Der typische Standort der Imbisswagen ist heute immer noch der Markt, obwohl es auch Anbieter gibt, die sich feste Standorte wie beispielsweise nicht bewirtschaftete Parkplätze an Bundes- und Landstraßen oder an beliebten Ausflugzielen gesichert haben. Eine zweite Gruppe stellen die „fliegenden Händler“ dar, die ihre Waren vor allem bei größeren Volksfesten feil bieten.